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4. Erwerbsunfähigkeits-/Erwerbsminderungsr.

4. Erwerbsunfähigkeits-/Erwerbsminderungsrentenversicherung

Der Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung besteht darin, dass die Invaliditätsleis-tungen nicht nach Prozent bestimmt werden, sondern sich nach der Zeit berechnen, die der Versicherungsnehmer noch arbeiten kann. Sie richten sich gemäß den rechtlichen Bedingungen der gesetzlichen Rentenversicherung entweder nach dem alten oder dem neuem Recht (ab 2001) (siehe „gesetzliche Erwerbsminderungsrente“ →). Nach dem neuen Recht hat einen monatlichen Rentenanspruch nur derjenige, den seine dauerhaft körperlichen oder seelischen Einschränkungen daran hindern mehr als 3 Stunden täglich zu arbeiten. Dabei muss jede Arbeit angenommen werden, unabhängig von Ausbildung und Berufserfahrung. Dafür fallen hier die Kosten geringer aus als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Die Erwerbsunfähigkeits-/Erwerbsminderungsversicherung kann aber nicht als Ersatz einer Berufsunfähigkeitsversicherung gesehen werden, da sie die Finanzlücken nur teilweise abdeckt.



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